Tag 3 – „Cheetah-Farm“
Published by Evita Bley on Apr 15 2016

Heute wird es wohl etwas kürzer, was ich schreibe. Ich gehe davon aus, dass es nicht sooo interessant ist, dass ich um 8:30 Uhr aufgestanden bin und dann bis 14 Uhr gearbeitet habe, um „Dinge“ noch zu erledigen, damit sie aus meinem Kopf sind und ich endlich so richtig Urlaub habe :D

Das Wetter heute war wieder herrlich. Man sollte nicht glauben, wie unterschiedlich 22 Grad sein können … In Deutschland zieh ich da noch ein Jäckchen an, weil mir etwas kühl ist, aber hier … sagen wir so, selbst ich habe es nicht sooo lange in der prallen Sonne auf dem Balkon ausgehalten, weil es sich anfühlte als wären ca. 35 Grad mit direkter Sonne. Aber ich mag das schon sehr. Auf jeden Fall haben wir entschieden, heute Nachmittag nicht allzu weit weg zu fahren und sind somit zur (sehr) nahe gelegenen Cheetah-Farm gelaufen (10 Minuten Fußweg). Ich habe eine Weile gebraucht die letzten Tage, um zu verstehen, dass es einen „großen“ Unterschied zwischen Geparden und Leoparden gibt … ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob es vielleicht doch eigentlich dasselbe ist, nur dass es halt auch da verschiedene Arten gibt, wie bei allem was lebt. Aber okay, wir waren also Geparden gucken. Und nicht nur das, wir durften sogar anfassen :D

5 Minuten Wildkatze streicheln, das hat schon was. Lustig war, dass wir da ankamen und erst mal ein deutscher junger Mann am Eingang saß, um uns unsere Tickets zu verkaufen. Dann war da noch ein Mädchen und es stellte sich heraus, auch aus Hannover wie der Junge. Wir wollten natürlich „Katzen streicheln“, also sind wir zu einem kleinen Zelt gegangen, um unsere Instruktionen entgegenzunehmen, wie man sich denn zu verhalten hat. Auch da zwei deutsche Mädchen (Bremen und die zweite Stadt habe ich vergessen). Dann durften wir „ins Gehege“.

Es ist schon beeindruckend, wenn so ein großes Tier vor dir sitzt und gestreichelt werden kann … man möchte meinen, sie hätten so was nicht so gern. Aber Phoenix (so hieß unser Gepard) schnurrte fröhlich vor sich hin, als wir ihn „betatschten“. Nach 5 Minuten und ein paar Erklärungen der Begleiterin (auch Deutsche) gingen wir wieder zu dem Zelt, um unsere Sachen wieder abzuholen.

Dann zurück zum Eingang und die „Tour“ machen. Auch das Mädchen, na ratet mal? Eine Deutsche :D Zum Glück ging das Video nicht und wir konnten direkt mit der Tour beginnen und noch viel toller war, dass die Tour nur für uns drei war, weil sonst niemand da war, hervorragend!

Sie zeigte uns alle Gehege, ich kann mich nicht mehr an all die Tiernamen erinnern, aber es war super spannend und einige davon seht ihr ja hier auf den Bildern und müsst nun selbst raus finden, wie diese heißen und was sie so treiben. Oder fahrt einfach mal nach Südafrika und schaut euch die Cheetah und deren Kollegen selber an, es lohnt auf jeden Fall. Cheetah-Farm

Nach der Tour noch schön Abendbrotessen direkt „across the street“ bei Jeanines Zuhause. Da ist ein Golfclub mit ein paar Restaurants, also gab es lecker Carbonara, während man den Golfern beim Abschlagüben zugucken konnte.
Ab nach Hause, der zweite Tag nach so einem Flug ist immer der schlimmste, habe ich mir sagen lassen, ich kann bestätigen, das stimmt, ich bin totmüde.
Gute Nacht und morgen geht es dann um Geburtstage und eine große Feier, ich bin gespannt.


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